
Träume sind flüchtig.
Laut aktuellsten Kenntnissen beginnt das menschliche Gehirn bereits kurz nach dem Aufwachen damit, Geträumtes auszusortieren, um Platz für die Eindrücke des neuen Tages zu schaffen. Was nicht aktiv in das Langzeitgedächtnis verschoben wird, ist für immer verloren.
Aber auch im übertragenen Sinne ist das der Fall. Das Leben ist eine lange Reise, voller Realitäten, denen man sich stellen muss, und irgendwann nimmt jedes Kind das Poster des roten Sportwagens von der Wand ab, um Platz für Neues zu schaffen. Und das ist auch richtig, wir lernen und wachsen und richten unsere Ziele neu aus. Beruf, Familie und Gesundheit treten in den Vordergrund.
Träume aber sind ein Spiegel der Seele, ein Ziel, an dem man sich orientieren kann. Ein Antrieb, der uns vielleicht nicht an den gedachten Ort führt, aber definitiv auf neue Wege. Ganz ohne Träume geht es nicht.
Können Sie sich noch an Ihre Träume erinnern? Wir schon.
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